Miteilung

Die Vertreter der Tourismusbüros des Indischen Ozeans haben eine große touristische Herausforderung angenommen. Das Projekt der "Vanille-Inseln", durch das Reiseziele miteinander verbunden und die Vorzüge der Inseln des Gebiets für eine gemeinsame touristische Entwicklung vereint und herausgestellt werden, nimmt mit den Begegnungen zwischen Fachleuten des Tourismus Formen an.

Was sind die "Vanille-Inseln"?

Unter der Ägide der UCOI wurde das Marketing-Konzept der "Vanille-Inseln" Anfang August 2010 bei einem Treffen der Vertreter der Tourismusbüros (OT) des Gebiets in der Handelskammer von La Réunion festgelegt.
Die Tourismus-Fachleute sind sich bewusst, dass der Aufschwung des Tourismus von La Réunion, Mauritius, Madagaskar, den Seychellen, den Komoren und Mayotte einer Bündelung der Kräfte und des spezifischen Know-hows bedarf.
Deswegen erlaubt das Konzept der "Vanille", einem natürlichen, gastronomischen und touristischen Element, das ein gemeinsames Merkmal der Inseln des Indischen Ozeans ist, eine Marke einzuführen, die den Bekanntheitsgrad dieser Reiseziele erhöht und sie national und international besser verkaufen lässt.

Stärkung und Förderung der Verbindung

Zunächst wird das Konzept der "Vanille-Inseln" die Maßnahmen für den Tourismus (Transport und Partnerschaften) verstärken, die bereits zwischen den Inseln bestehen, und u.a. die Umsetzung bilateraler Maßnahmen zwischen den anderen Inseln erleichtern.

Das Ziel: dem Sektor abhängig von der internationalen Nachfrage und dem neuen Geschäftsumfeld neue Dynamik geben, indem die vielseitige Attraktivität des Indischen Ozeans stärker herausgestellt wird.

Hierbei kann man Paarungen nennen wie: Mayotte-Madagaskar, Réunion-Mauritius, Réunion-Seychellen, Réunion-Madagaskar…

Zu den jeweiligen Besonderheiten, hochwertiger Tourismus, den Mauritius in seinen Hotels und Tourismusleistungen anbietet, die zahlreichen Inseln der Seychellen und die Entwicklung des naturnahen Tourismus auf La Réunion, um nur diese zu nennen, kommen gemeinsame Vorzüge der "Vanille-Inseln" hinzu: das kreolische Erbe, die Schönheit der Landschaften, Fremdsprachen, Mischung der Kulturen (francophon, anglophon, kreolisch)…

Erhöhung des Bekanntheitsgrads des Indischen Ozeans

Das Projekt der Vanille-Inseln kann für La Réunion und die anderen Inseln nur vorteilhaft sein, um auf dem internationalen Markt besser bekannt zu werden.
Die OT werden sich zunächst auf die Unterschiede und Besonderheiten des Kultur- und Naturerbes jeder Region stützen.
Rundreisen zwischen den Inseln werden sowohl beim Transport, bei den Einreiseformalitäten als auch bei Partnerschaften zwischen Hoteleigentümern erleichtert.
Die Abwandlung des Pass océan Indien, der bereits von Air Madagascar verwendet wird, mit unbegrenzten Flügen im regionalen Flugnetz zum Pauschalpreis ist die Arbeitsgrundlage der OT.
Nach demselben Muster werden 2010 Flugstrecken und interregionale Produkte mit dieser Fluggesellschaft zwischen Frankreich und Moroni, La Réunion und Nairobi, Anjouan und Nosy Be… entwickelt.

Das Konzept "Die Vanille-Inseln" ist auch aus historischer und geographischer Sicht sinnvoll.
Die Solidarität zwischen den Inseln wird zum Leitmotiv, um die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze im Tourismussektor zu schaffen.
Die jeweiligen Mittel und Vorzüge bündeln anstatt miteinander zu konkurrieren - das ist die neue Vorgabe!

Die Maßnahmen und das Budget des Projekts "Vanille-Inseln", das Anfang 2011 ins Leben gerufen werden soll, wurden am 3. und 4. Dezember bei der Messe Enjoy Océan Indien in Madagaskar bekannt gegeben.

Barbara Laup

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